Kommentar des Philosophen Kurt Walter Zeidler zu LOGIK + MYSTIK.

Impressionen von einer Buchpräsentation LOGIK + MYSTIK.


Exposé zum Verfasser und zu Anliegen, Zielen, Inhalten und Struktur von LOGIK + MYSTIK

Drei Lesesplitter aus Logik + Mystik.
Drei Videos, in denen je eine Seite aus LOGIK + MYSTIK vorgelesen wird, als Kostprobe und Impuls zum Buch.

L+M: Lesesplitter 1

L+M: Lesesplitter 2

L+M: Lesesplitter 3


Logik + Mystik Band 1

452 Seiten, Taschenbuch
5 Mirabilien (siehe unten)
ISBN: 978-3-7481-8966-4
Verlag BoD, Norderstedt
24,90€
(als ebook: 18,99€)

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Logik + Mystik Band 2

584 Seiten, Taschenbuch
4 Mirabilien (siehe unten)
ISBN: 978-3-7481-9012-7
Verlag BoD, Norderstedt
29,90€
(als ebook: 22,99€)


Logik + Mystik
Das Ziel von LOGIK + MYSTIK liegt im Erschließen eines philosophisch begriffenen menschlichen Selbstverständnisses, das auf logisch begründete und mystisch erfahrene Freiheit, Erkenntnis und Handlung ausgerichtet ist. Dabei legt der Verfasser zentralen Wert auf den Gang in die Tiefe. Im gegenwärtigen Zeitalter der zunehmenden Verflachung, Vereinfachung und Verkürzung des Denkens ist es gerade die Aufgabe der Philosophie, dem Denken wieder Herausforderungen, Anspruch, Mühe und Geduld zuzumuten.


Logik + Mystik - Eine Aufforderung zum Denken.

Dieser Mut des Denkens, sich dem Schwierigen, Sinnstiftenden und Geistvollen zu stellen, zu dem es weder eine rasche Abkürzung noch eine eilige Belehrung gibt, ist die Einladung, die LOGIK + MYSTIK ausspricht. Die Bücher sind hierin die Aufforderung an all ihre Leserinnen und Leser, selbst zu philosophieren. 

Warum der Name "Logik + Mystik"?
Man kann nicht bloß „über“ Philosophie sprechen, wie man über irgendeinen anderen Gegenstand spricht. Philosophie ist tätiges Sichbegreifen der Wahrheit. Sie ist Handlung eines Individuums. Diese Tätigkeit heißt in ihren vielen unterschiedlichen Gesichtern: LOGIK. Doch die Logik enthüllt in all ihren Formen stets eine, dieselbe und letztendliche Erfahrung ihrer eigenen Freiheit. Diese Erfahrung heißt: MYSTIK.  

Logik + Mystik ist Verwunderung.
Die Philosophie nennt den Akt der Enthüllung der Einheit von LOGIK und MYSTIK seit Jahrtausenden: die VERWUNDERUNG. Verwunderung ist  die Tat des wahrhaft Philosophierenden und Geschehen der Philosophie. Sie ist zugleich Thema, Inhalt und Form der Bücher.


Logik + Mystik - Der Aufbau der Bände.
LOGIK + MYSTIK besteht momentan aus 9 Teilen in 2 Bänden.
Diese Teile heißen: MIRABILIEN (Verwunderlichkeiten).

Logik + Mystik - Die neun Mirabilien

Die Mirabilien sind miteinander verwoben, bauen aber nicht hierarchisch aufeinander auf. Sie können in verschiedenen Reihenfolgen studiert werden und jede von ihnen wirft ihr eigentümliches Licht auf alle anderen. Sie alle sind Akt der einen Verwunderung, aber in unterschiedlichen Logiken.

Es liegt daher nicht zuletzt an ihren Leserinnen und Lesern, die Mirabilien tätig zusammenzuweben.  Je mehr von ihnen zur Verfügung stehen, umso reicher wird ihre Erfahrung. Die Mirabilien können je für sich, im Kreis, in Sprüngen, durcheinander oder nacheinander studiert werden. Jede von ihnen logifiziert sich im Verein mit ihren Leserinnen und Lesern genuin zur Mystik und: verwundert.
Dass es LOGIK + MYSTIK also in mehreren Bänden gibt, hat nur produktionstechnische Gründe. Die vorliegenden und auch alle zukünftigen Bände und Mirabilien sind Teil desselben Werkes der Philosophie.

Zu den Mirabilien

Jede der neun Mirabilien entwickelt ihre LOGIK anhand eines verwunderlichen Phänomens, dessen Erfahrung und MYSTIK sie sich in ihrem eigenen Durchlauf verschafft. Hier nun kurze Schlaglichter zu ihren Inhalten, die freilich keineswegs als erschöpfende Inhaltsangaben gelten können:

---- L+M BAND 1 ----

 WIR QUELLENANGEBER (60 S.)
Was ist es überhaupt, ein philosophisches Buch zu schreiben? Welche Missverständnisse können ein solches Vorhaben gefährden und welchen Beitrag muss sein Leser leisten, um es tatsächlich zur Philosophie zu verwundern? – Anhand von 10 Fragen an das philosophische Bücherschreiben und im Rahmen einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Bildungsgeschehen widmet sich „Wir Quellenangeber“ diesen Problemstellungen.
  NAMENLOS UND UNVOLLENDET (56 S.)
Wie in die philosophische Reflexion hineinkommen? Was heißt es, zu reflektieren und warum ist es eine verwundernde Tätigkeit? Anhand einer selbst reflektierenden Auseinandersetzung mit so etwas wie „Prinzipien“ (des Denkens ebenso wie des Handelns und Selbstverständnisses) entwickelt „Namenlos und unvollendet“ einen Begriff der verwundernden „Anerkennung“ und ein differenziertes Konzept des „Mediums“ der Prinzipien.
  BRIEFE AN KALYPSO (84 S.)
Verwunderung als Affekt. Was sind eigentlich Affekte aus philosophischer Sicht und welche Rolle spielen sie dem logosmystischen Erkennen? „Briefe an Kalypso“ trägt im Zusammenhang mit der gleichnamigen Figur aus der Odyssee (Kalypso, gr.: die Verborgene) eine Synoptik von 33 philosophischen Affekten vor, die insgesamt das Verwundern in seiner affektiven Bedeutung logifizieren.  
  DIE INTERIMSLIEBENDEN (122 S.)

Was ist das Denken und in welcher Weise verwundert es? Inwiefern ist es die absolut freie Tätigkeit des verwundernden und verwunderten Individuums? Im Anschluss an traditionelle Konzepte des „logischen Schlusses“ (z.B. Aristoteles, Kant, Hegel) entwickelt „Die Interimsliebenden“ den logischen Schluss als die absolute Form des sich selbst zum Individuum wundernden Denkens, durch die dieses Individuum für sich selbst fassbar wird (nicht zuletzt als der Philosophierende selbst). Verwunderung mystifiziert sich in der Weise des logischen Schlusses, indem sie denkt.
  GELINGE! (118 S.)
Was ist es, zu erscheinen und scheinen zu können? Was meinen die Worte „Geschehen“ und „Geschichte“? Wie kommt es überhaupt – nämlich unter dem Beitrag wunderlicher Logik – zu einer „Geschichte“? Die Mirabilie „Gelinge!“ entwickelt eine Verwunderung desjenigen, das weder ist, noch nicht ist, sondern das als dazwischenliegend: scheint und erscheint. Dieser Akt nämlich des Erscheinens bildet nichts als die Geschichte dieses Erscheinenden und er lässt sich hin zu seiner mystischen Erfahrung logifizieren. (für Kenner der traditionellen Logik: nämlich durch eine bestimmte Lektüre der Logik des Urteils)


---- L+M BAND 2 ----

  NON SEQUITUR (118 S.)
Verwunderung als Wille und Wollen. Was ist es überhaupt, zu wollen und inwieweit ist das Ereignis des Willens nicht nur der Akt freier Verwunderung, sondern umgekehrt zugleich die Verwunderung zu Freiheit? Denn der Terminus „freier Wille“, so stellt die Mirabilie „Non Sequitur“ heraus, ist ein Pleonasmus. In diesem Zusammenhang entwickelt sie ebenso einen Begriff von „Macht“, „Lust“ und „Gegenwart“ des Wollens als das Ereignis seines Wunderns.
  GRAMMATICA MYSTICA (158 S.)
Was ist es überhaupt, zu sprechen? Sprache als das sich selbst Ersprechende, das sich in diesem Verlauf unter dem Namen „Grammatik“ logifiziert, diese Grammatik aber ebenso in mystischer Freiheit ihrer selbst hält und das Sprechen insgesamt zum verwundernden Akt durchspricht. Im Verlauf der Erkundung des Sprechens entwickelt die Mirabilie „Grammatica Mystica“ eine in dieses Sprechen verwobene Einsicht in den Begriff der „Vorstellung“, der „Empirie“ und der diese Empirie gestaltenden „Künste“. 
  IDOU. HO ANTHROPOS. (288 S.)
Das Wunder „Mensch“. Anhand einer von philosophischer Theologie getragenen Auslegung der Bibel mit Seitenblicken in philosophische Aspekte anderer Offenbarungsschriften erkundet „Idou. Ho anthropos.“ (Joh. 19, 5) die aus logosmystischer Sicht einzig mögliche Anthropologie: nämlich diejenige des sich zu sich verwundernden menschlichen Individuums. Denn eine Anthropologie, die nicht nur deskriptiv vorgeht, ist allein als philosophische Theologie möglich.
  LOGIK UND MYSTIK (8 S.)
Das Buch „Logik + Mystik“ macht sich in dieser Mirabilie selbst zu seinem Gegenstand und spricht seine Aufforderung in eigentümlicher Weise aus.

Freilich werden in der Zukunft weitere Mirabilien entstehen.

Die editio thaumaston

Die Mirabilien erscheinen fortlaufend in der für Logik + Mystik ins Leben gerufenen Reihe editio thaumaston. Die editio ist die Einladung an alle Philosophierenden, sich an LOGIK + MYSTIK durch eigene Mirabilien zu beteiligen. Sie wurde mit den Bänden 1 + 2 begonnen. Künftige Mirabilien brauchen dabei nicht notwendig die Form "Text" zu haben, entscheidend ist allein und einzig, dass sie sich die philosophische Verwunderung zu ihrem Anliegen machen.

Philosophie ist nicht das Werk eines einzigen Menschen. Sie ist ein Dialog unter Verwunderten.

Um an LOGIK + MYSTIK mitzuwirken und/oder weitere Information zur Teilnahme an der editio thaumaston zu erhalten, nutze man daher einfach  den Menülink Kontakt.

  Logik + Mystik

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